Je sice pravda,že Watson´s je těžší než Fina. A mám taky civilní M3, kterou AA dělal od roku 2004 a má plastový podvozek.Lubos5340 píše:U továrního "Cecotta" č.3 a původních civilních M3 je kovový.
U černé "plain body version" už mám plastový,tak myslím,že FINA na tom bude stejně.
Porovnání modelů
Pravidla fóra
Prosím opravte si obrázky které se špatně zobrazují nebo jsou nefunkční. Jinak budou z příspěvků odstraněny administrátorem.
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Re: Porovnání modelů
Re: Porovnání modelů
To je zvláštní....Já mám první edici M3 "Cecotto" - červený,reedici M3 - černý a závodní č.3 a všechny mají podvozky až k zadní nápravě kovové.
Pak je až dozadu plast.
Černý "plain body" je o poznání lehčí,než ty předešlé a má plastový celý podvozek.
Pak je až dozadu plast.
Černý "plain body" je o poznání lehčí,než ty předešlé a má plastový celý podvozek.
Re: Porovnání modelů
Tak jsem se díval ještě jednou a pořádně.Ta civilní M3 má před zadní nápravou nádrže a ty jsou plastové. Ale skutečné po ty nádrže to je kovové-dá se to zjistit třeba poklepem šroubováku na podvozek.A je pravda že i ta civilní M3 je těžší, než ta Fina.Takže AA použil v reedici levnější materiály, horší obal a cenu zvedl o 44%.To nepotřebuje vůbec komentář 
Ale zase to musíme brát z té pozitivní stránky-aspoň je o čem diskutovat

Ale zase to musíme brát z té pozitivní stránky-aspoň je o čem diskutovat

Re: Porovnání modelů
Doby kdy se Milénia mohly pyšnit kovovými spodky jsou dávno pryč.
Re: Porovnání modelů
AutoArt - Schuco: Porsche 550
Ich wage mich hier mal an einen Vergleich der Porsche 550 von AutoArt und Schuco. Die Gegenüberstellung ist zwar nicht ganz optimal, da die 550er unterschiedliche Versionen darstellen, die sich von der Karosserie her teilweise erheblich unterscheiden, doch man kann doch ganz gut feststellen, auf was für einem Niveau die beiden Hersteller ihre Modelle gefertigt haben.
Der AutoArt-Porsche stellt die Carrera Panamericana-Version von 1954 dar, die große Heckflossen trägt und noch die steile Front der fühen 550er besitzt, während der Schuco-Porsche mit Standard-Heck daherkommt und bereits die abgeschrägten Scheinwerfer späterer 550er trägt. Das Schuco-Modell stellt den legendären Unfallwagen von James Dean dar (Baujahr 1955).




Die Karrosserie der Porsche haben beide Hersteller in meinen Augen hervorragend getroffen. Der Lack ist perfekt, ebenso die Bedruckungen. Die Scheinwerfer beider Modelle wirken sehr realistisch, die Lüftungsgitter sind bei beiden durchbrochen. Von der Passgenauigkeit der Hauben und Türen sind die Modelle etwa gleichauf.
Die filigranen Haubenriemen aus echtem Leder sehen beim Schuco-Modell zwar toll aus, ich finde sie bei einem so kleinen Modell allerdings etwas unpraktisch und habe sie auch noch nicht geschlossen.
Insgesamt: 1 : 1 nach der Karrosserie-Wertung!

Die Reifen sind beim AutoArt-Modell vom Material her „lebensechter“. Sie sind auch etwas größer und breiter als beim Schuco-Modell. Ich will nicht ausschließen, dass die Reifendimension beim Schuco-Porsche vielleicht sogar näher am Original sind, nur wirkt das das beim AutoArt-Modell trotzdem irgendwie harmonischer. Immerhin sind sie bei Schuco aber bedruckt.
Auch die Felgen sehen beim 550er von AutoArt irgendwie echter und damit besser aus, wenngleich ich finde, dass die Schuco-Felgen direkt vor Augen besser wirken als auf manchen Fotos des Modells.
Trotzdem steht es nach meiner Rad-Wertung 2 : 1 für AutoArt

links: Schuco, rechts: AutoArt

links: AutoArt, rechts: Schuco
Im Cockpit geben sich beide Modelle keine Blöße. Die Instrumente sehen beim AutoArt-Modell sehr gut aus, bei Schuco aber noch besser. Auch hat Schuco die Schalter und Pedale noch besser nachgebildet und dem Modell sogar einen Zündschlüssel spendiert. Dafür sind beim AutoArt die Lenkrad-Speichen tatsächlich durchbrochen. Die Sitzschalen sind bei Schuco noch etwas schöner.
Ich würde sagen, knappes Unentschieden bei der Innenraum-Wertung mit leichtem Vorteil Schuco und damit immer noch 3:2 für AutoArt !

links: AutoArt, rechts Schuco
Beim Blick unter die Fronthaube steht das Urteil für mich schnell fest: Das Schuco-Modell sieht hier einfach besser aus: mehr verbaute Teile, zum Teil fotogeätzt, Verkabelung und den eindeutig schöneren Tank.
Ausgleich für Schuco und damit 3 : 3 !

AA

schuco
Der Vergleich der Motoren ist möglicherweise etwas ungerecht, denn konstruktionsbedingt hat man beim 550 „Panamericana“ nur Zugang über eine relativ kleine Klappe, während das Original des James Dean Porsche über eine große Haube verfügt. Dementsprechend gut konnte sich auch Schuco bei der Motornachbildung austoben: Die Gitter an den Vergasern die blau lackierten Zündspulen, die Menge an Schläuchen und Kabeln, all die Kleinigkeiten, die einem Modell-Motor das gewisse Etwas geben können, hat der Schuco-Motor - der von AutoArt jedoch nicht so sehr. Allerdings muss man sagen, dass auch dieser nicht schlecht ist, er wirkt eben nur etwas steriler.
Daher heißt es zum Abschluss 4 : 3 und Sieg für Schuco !
Ein Verlierer ist das AutoArt-Modell aber nicht. Dazu ist es einfach zu gut und das Ergebnis zu knapp. Möglicherweise mögen viele Sammler die Machart des Porsche von AutoArt auch lieber, weil es ihnen vor allem auf die äußere Umsetzung ankommt und den Anblick in ihrer Vitrine.
Im Original gefällt mir der James Dean-Porsche von der Karosserieform her besser. Als Modell wäre der Schuco-Porsche mit den AutoArt-Rädern das Ideal für mich.
PS: Die Rubrik „Preis-Leistungs-Verhältnis" habe ich mal ausgeklammert, weil ich hier nur die Modellbau-Kunst vergleichen wollte. Ebenso habe ich das Thema „Originalität“ nicht beachtet, da mir ein Vergleich mit den Originalen jetzt vorerst etwas zu mühsam war. Ich verfahre da vorerst nach dem Prinzip „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.“
Ich wage mich hier mal an einen Vergleich der Porsche 550 von AutoArt und Schuco. Die Gegenüberstellung ist zwar nicht ganz optimal, da die 550er unterschiedliche Versionen darstellen, die sich von der Karosserie her teilweise erheblich unterscheiden, doch man kann doch ganz gut feststellen, auf was für einem Niveau die beiden Hersteller ihre Modelle gefertigt haben.
Der AutoArt-Porsche stellt die Carrera Panamericana-Version von 1954 dar, die große Heckflossen trägt und noch die steile Front der fühen 550er besitzt, während der Schuco-Porsche mit Standard-Heck daherkommt und bereits die abgeschrägten Scheinwerfer späterer 550er trägt. Das Schuco-Modell stellt den legendären Unfallwagen von James Dean dar (Baujahr 1955).




Die Karrosserie der Porsche haben beide Hersteller in meinen Augen hervorragend getroffen. Der Lack ist perfekt, ebenso die Bedruckungen. Die Scheinwerfer beider Modelle wirken sehr realistisch, die Lüftungsgitter sind bei beiden durchbrochen. Von der Passgenauigkeit der Hauben und Türen sind die Modelle etwa gleichauf.
Die filigranen Haubenriemen aus echtem Leder sehen beim Schuco-Modell zwar toll aus, ich finde sie bei einem so kleinen Modell allerdings etwas unpraktisch und habe sie auch noch nicht geschlossen.
Insgesamt: 1 : 1 nach der Karrosserie-Wertung!

Die Reifen sind beim AutoArt-Modell vom Material her „lebensechter“. Sie sind auch etwas größer und breiter als beim Schuco-Modell. Ich will nicht ausschließen, dass die Reifendimension beim Schuco-Porsche vielleicht sogar näher am Original sind, nur wirkt das das beim AutoArt-Modell trotzdem irgendwie harmonischer. Immerhin sind sie bei Schuco aber bedruckt.
Auch die Felgen sehen beim 550er von AutoArt irgendwie echter und damit besser aus, wenngleich ich finde, dass die Schuco-Felgen direkt vor Augen besser wirken als auf manchen Fotos des Modells.
Trotzdem steht es nach meiner Rad-Wertung 2 : 1 für AutoArt

links: Schuco, rechts: AutoArt

links: AutoArt, rechts: Schuco
Im Cockpit geben sich beide Modelle keine Blöße. Die Instrumente sehen beim AutoArt-Modell sehr gut aus, bei Schuco aber noch besser. Auch hat Schuco die Schalter und Pedale noch besser nachgebildet und dem Modell sogar einen Zündschlüssel spendiert. Dafür sind beim AutoArt die Lenkrad-Speichen tatsächlich durchbrochen. Die Sitzschalen sind bei Schuco noch etwas schöner.
Ich würde sagen, knappes Unentschieden bei der Innenraum-Wertung mit leichtem Vorteil Schuco und damit immer noch 3:2 für AutoArt !

links: AutoArt, rechts Schuco
Beim Blick unter die Fronthaube steht das Urteil für mich schnell fest: Das Schuco-Modell sieht hier einfach besser aus: mehr verbaute Teile, zum Teil fotogeätzt, Verkabelung und den eindeutig schöneren Tank.
Ausgleich für Schuco und damit 3 : 3 !

AA

schuco
Der Vergleich der Motoren ist möglicherweise etwas ungerecht, denn konstruktionsbedingt hat man beim 550 „Panamericana“ nur Zugang über eine relativ kleine Klappe, während das Original des James Dean Porsche über eine große Haube verfügt. Dementsprechend gut konnte sich auch Schuco bei der Motornachbildung austoben: Die Gitter an den Vergasern die blau lackierten Zündspulen, die Menge an Schläuchen und Kabeln, all die Kleinigkeiten, die einem Modell-Motor das gewisse Etwas geben können, hat der Schuco-Motor - der von AutoArt jedoch nicht so sehr. Allerdings muss man sagen, dass auch dieser nicht schlecht ist, er wirkt eben nur etwas steriler.
Daher heißt es zum Abschluss 4 : 3 und Sieg für Schuco !
Ein Verlierer ist das AutoArt-Modell aber nicht. Dazu ist es einfach zu gut und das Ergebnis zu knapp. Möglicherweise mögen viele Sammler die Machart des Porsche von AutoArt auch lieber, weil es ihnen vor allem auf die äußere Umsetzung ankommt und den Anblick in ihrer Vitrine.
Im Original gefällt mir der James Dean-Porsche von der Karosserieform her besser. Als Modell wäre der Schuco-Porsche mit den AutoArt-Rädern das Ideal für mich.
PS: Die Rubrik „Preis-Leistungs-Verhältnis" habe ich mal ausgeklammert, weil ich hier nur die Modellbau-Kunst vergleichen wollte. Ebenso habe ich das Thema „Originalität“ nicht beachtet, da mir ein Vergleich mit den Originalen jetzt vorerst etwas zu mühsam war. Ich verfahre da vorerst nach dem Prinzip „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.“
Sbírka modelů Citroën
Re: Porovnání modelů
Für der BMW 5er F10 gibt es in 1:18 drei Varianten, die erste war der 550i von Norev, dann M5 von Paragon, und der 535i von GTAutos
.
Jetzt mal alle drei zusammen



Vergleich :














Jetzt mal alle drei zusammen




Vergleich :













Sbírka modelů Citroën
Re: Porovnání modelů
Audi Q5 => China / Kyosho
Ich hatte zuerst der Q5 von Kyosho gekauft, dann ist die "S-Line Version" von China rausgekommen, war schön, aber gegen der Kyosho doch nicht so schön!!
Hatte der China gleich wieder verkauft :keineahnung:
































Ich hatte zuerst der Q5 von Kyosho gekauft, dann ist die "S-Line Version" von China rausgekommen, war schön, aber gegen der Kyosho doch nicht so schön!!
Hatte der China gleich wieder verkauft :keineahnung:
































Sbírka modelů Citroën
Re: Porovnání modelů
Autoart vs. Minichamps: Porsche 911 Carrera RS 2.7
Von keinem anderen Auto auf der Welt gibt es wahrscheinlich so viel verschiedene Miniatur-Modelle wie vom Porsche 911 (vielleicht noch vom VW Käfer). Kein Wunder , denn der Elfer wird ja mittlerweile seit einem halben Jahrhundert gebaut und ist für viele noch immer DER deutsche Traumsportwagen.
Und Typen wie der Carrera RS 2.7 scheinen für die etablierten Modellehersteller noch immer eine kleine Goldgrube zu sein. Wie sonst ließe sich erklären, dass Minichamps nur wenige Monate nach Autoart dasselbe Modell in 1/18 herausgebracht hat? Als 911er-Fan war ich so verrückt und habe mir beide Modelle gekauft. Hier mein Vergleich:
Karosserie:

links: Autoart, rechts Minichamps
Beide Modellbauer haben sich für die Nachbildung des RS 2.7 mit Sport-Paket entschieden, der sich vom RS im Touring-Paket äußerlich leicht an den fehlenden Chromleisten an Stoßfängern und Seitenschwellern unterscheidenlässt. Die Modelle machen qualitativ einen guten Eindruck. Der Porsche von AutoArt besitzt grüne Felgen/Zierstreifen, der von Minichamps blaue. Während das Autoart-Modell in reinem weiß lackiert ist, fällt das von Minichamps einen Tick dunkler aus. Das ist ok, denn den RS gab es sowohl in grandprixweiß als auch in hellelfenbein.

Minichamps

Autoart
Minichamps scheint das Dach minimal höher gebaut zu haben, was dem abfallenden Heck etwas mehr Wölbung zu geben scheint. Es wirkt dadurch etwas näher am Original als das Autoart-Modell. Auch die hinteren Radläufe machen beim Minichamps-Modell auf mich den etwas besseren Eindruck, da der Knick zum Abschluss sanfter verläuft als beim Porsche von Autoart.
Minichamps hat seinem Modell außerem ein Fahrwerk mit leichter Keilform spendiert. Auch die Radhäuser sind gut ausgefüllt. Das lässt das Modell dynamischer wirken als das von AutoArt.

links: Minichamps, rechts: Autoart

Minichamps

Autoart
Beim Blick auf die Front zeigt sich: das AutoArt-Modell ist gut, aber die Konkurrenz von Minichamps eindeutig besser. Ich habe den Eindruck, das Autoart die Frontschürze etwas zu weit nach oben gedrückt hat und die Elemente mit den Blinkern etwas zu schmal ausfallen. Es ist vielleicht nur ein Millimeter oder noch weniger, aber es macht schon einen Unterschied.

links: Autoart, rechts: Minichamps
Im direkten Vergleich der Heckansichten kann jedoch das Autoart-Modell punkten. Die Radhäuser scheinen bei Autoart breiter und realistischer zu sein. Bei Minichamps wirkt das irgenwie wie „Hängeschultern“. Auch die Details am Heck (Leutchten, Verschlüsse) sind bei Autoart besser. Direkt vor Augen fällt der Unterschied allerdings nicht so gravierend aus wie auf dem Blitzlicht-Foto.
Trotz manch schöner Details am Autoart-Carrera (Lechten, Porsche-Wappen), erscheint das Minichamps-Modell aus den meisten Perspektiven einfach näher am Original zu sein. Daher 1:0 für Minichamps nach der Karosserie-Wertung.
Reifen/Felgen

links: Autoart, rechts: Minichamps
Dafür hat Autoart bei den Reifen und Felgen die Nase vorn, weil sie das Reifengummi nicht so speckig glänzt und echter wirkt. Die Felgen sind bei beiden Modellen schön, aber scheinen bei Autoart denen des echten Porsche noch besser nachempfunden. Insgesamt knapper Vorteil für Autoart und damit Ausgleich für Autoart zum 1:1 in der Reifen/Felgen-Wertung.
Innenraum:

links: Autoart, rechts: Minichamps
Ganz wie beim echten Carrera RS blickt der Betrachter beim Öffnen der Fahrertür in ein tristes grau-schwarz. Doch wo der Original-Porsche in der Sportversion nur Gummimatten und dünnen Filz hatte, spendierten Minichamps und Autoart ihrem Modell flauschigen Teppich. Finde ich unnötig, aber viele Sammler wollen das wahrscheinlich so und pfeifen da gerne mal auf die Originalität.
Was das Sportpaket für den RS betrifft, hat Minichamps offenbar besser recherchiert als Autoart, den vorbildgerecht fehlt bei Minichamps die Uhr als ganz rechtes Rundinstrument sowie der Deckel des Handschufachs. Dafür wirkt das Material des Innenraums insgesamt hochwertiger und die Sitze sind etwas schöner ausgearbeitet (mit Stoffgurten). Daher führt Autoart 2:1 nach der Innenraum-Wertung ganz kanpp.
Kofferraum:

links: Autoart, Mitte und rechts: Minichamps
Der Kofferraum ist sicherlich das Uninteressanteste für Carrera-Fans. Dennoch hat man sich bei Minichamps die Mühe gemacht, unter dem Teppich das Ersatzrad zu platzieren. So ein kleines Extra ist immer nett anzuschauen und deshalb 2:2 Ausgleich für Minichamps nach der Kofferraum-Wertung.
Motor:

links: AutoArt, rechts: Minichamps
Beim Motor haben sich beide Hersteller wirklich Mühe gegeben. Viele Bauteile in unterschiedlicher Farbgebung lassen den Motor sehr abwechslungsreich wirken. Während Minichamps z. B. dem Modell einen schönen Zündverteiler spendiert hat, hat Autoart ein Metallgitter unter dem Lufteinlass eingebaut.
Ich persönlich finde den Motor von Minichamps etwas schöner anzusehen. Ob er tatsächlich aber auch näher am Original ist, kann ich ohne intensivere Recherche leider nicht sagen. Für beide Modelle gibt es daher einen Punkt was den 3:3 Endstand zwischen Minichamps und Autoart ergibt.
Ob Minichamps oder Autoart – man hat hier die Qual der Wahl zwischen zwei hochwertigen und sehr schönen, aber eben nicht ganz perfekten Modellen des Porsche-Klassikers, die auch ähnlich viel kosten. Aber Perfektion ist ja bei Modellen ohnehin nur sehr selten anzutreffen.
Wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich wohl zum Minichamps-Modell greifen, da mir eine möglichst gute Karrosserienachbildung immer ganz besonders wichtig ist und dessen Nachteile auch nicht so schwer wiegen.

Von keinem anderen Auto auf der Welt gibt es wahrscheinlich so viel verschiedene Miniatur-Modelle wie vom Porsche 911 (vielleicht noch vom VW Käfer). Kein Wunder , denn der Elfer wird ja mittlerweile seit einem halben Jahrhundert gebaut und ist für viele noch immer DER deutsche Traumsportwagen.
Und Typen wie der Carrera RS 2.7 scheinen für die etablierten Modellehersteller noch immer eine kleine Goldgrube zu sein. Wie sonst ließe sich erklären, dass Minichamps nur wenige Monate nach Autoart dasselbe Modell in 1/18 herausgebracht hat? Als 911er-Fan war ich so verrückt und habe mir beide Modelle gekauft. Hier mein Vergleich:
Karosserie:

links: Autoart, rechts Minichamps
Beide Modellbauer haben sich für die Nachbildung des RS 2.7 mit Sport-Paket entschieden, der sich vom RS im Touring-Paket äußerlich leicht an den fehlenden Chromleisten an Stoßfängern und Seitenschwellern unterscheidenlässt. Die Modelle machen qualitativ einen guten Eindruck. Der Porsche von AutoArt besitzt grüne Felgen/Zierstreifen, der von Minichamps blaue. Während das Autoart-Modell in reinem weiß lackiert ist, fällt das von Minichamps einen Tick dunkler aus. Das ist ok, denn den RS gab es sowohl in grandprixweiß als auch in hellelfenbein.

Minichamps

Autoart
Minichamps scheint das Dach minimal höher gebaut zu haben, was dem abfallenden Heck etwas mehr Wölbung zu geben scheint. Es wirkt dadurch etwas näher am Original als das Autoart-Modell. Auch die hinteren Radläufe machen beim Minichamps-Modell auf mich den etwas besseren Eindruck, da der Knick zum Abschluss sanfter verläuft als beim Porsche von Autoart.
Minichamps hat seinem Modell außerem ein Fahrwerk mit leichter Keilform spendiert. Auch die Radhäuser sind gut ausgefüllt. Das lässt das Modell dynamischer wirken als das von AutoArt.

links: Minichamps, rechts: Autoart

Minichamps

Autoart
Beim Blick auf die Front zeigt sich: das AutoArt-Modell ist gut, aber die Konkurrenz von Minichamps eindeutig besser. Ich habe den Eindruck, das Autoart die Frontschürze etwas zu weit nach oben gedrückt hat und die Elemente mit den Blinkern etwas zu schmal ausfallen. Es ist vielleicht nur ein Millimeter oder noch weniger, aber es macht schon einen Unterschied.

links: Autoart, rechts: Minichamps
Im direkten Vergleich der Heckansichten kann jedoch das Autoart-Modell punkten. Die Radhäuser scheinen bei Autoart breiter und realistischer zu sein. Bei Minichamps wirkt das irgenwie wie „Hängeschultern“. Auch die Details am Heck (Leutchten, Verschlüsse) sind bei Autoart besser. Direkt vor Augen fällt der Unterschied allerdings nicht so gravierend aus wie auf dem Blitzlicht-Foto.
Trotz manch schöner Details am Autoart-Carrera (Lechten, Porsche-Wappen), erscheint das Minichamps-Modell aus den meisten Perspektiven einfach näher am Original zu sein. Daher 1:0 für Minichamps nach der Karosserie-Wertung.
Reifen/Felgen

links: Autoart, rechts: Minichamps
Dafür hat Autoart bei den Reifen und Felgen die Nase vorn, weil sie das Reifengummi nicht so speckig glänzt und echter wirkt. Die Felgen sind bei beiden Modellen schön, aber scheinen bei Autoart denen des echten Porsche noch besser nachempfunden. Insgesamt knapper Vorteil für Autoart und damit Ausgleich für Autoart zum 1:1 in der Reifen/Felgen-Wertung.
Innenraum:

links: Autoart, rechts: Minichamps
Ganz wie beim echten Carrera RS blickt der Betrachter beim Öffnen der Fahrertür in ein tristes grau-schwarz. Doch wo der Original-Porsche in der Sportversion nur Gummimatten und dünnen Filz hatte, spendierten Minichamps und Autoart ihrem Modell flauschigen Teppich. Finde ich unnötig, aber viele Sammler wollen das wahrscheinlich so und pfeifen da gerne mal auf die Originalität.
Was das Sportpaket für den RS betrifft, hat Minichamps offenbar besser recherchiert als Autoart, den vorbildgerecht fehlt bei Minichamps die Uhr als ganz rechtes Rundinstrument sowie der Deckel des Handschufachs. Dafür wirkt das Material des Innenraums insgesamt hochwertiger und die Sitze sind etwas schöner ausgearbeitet (mit Stoffgurten). Daher führt Autoart 2:1 nach der Innenraum-Wertung ganz kanpp.
Kofferraum:

links: Autoart, Mitte und rechts: Minichamps
Der Kofferraum ist sicherlich das Uninteressanteste für Carrera-Fans. Dennoch hat man sich bei Minichamps die Mühe gemacht, unter dem Teppich das Ersatzrad zu platzieren. So ein kleines Extra ist immer nett anzuschauen und deshalb 2:2 Ausgleich für Minichamps nach der Kofferraum-Wertung.
Motor:

links: AutoArt, rechts: Minichamps
Beim Motor haben sich beide Hersteller wirklich Mühe gegeben. Viele Bauteile in unterschiedlicher Farbgebung lassen den Motor sehr abwechslungsreich wirken. Während Minichamps z. B. dem Modell einen schönen Zündverteiler spendiert hat, hat Autoart ein Metallgitter unter dem Lufteinlass eingebaut.
Ich persönlich finde den Motor von Minichamps etwas schöner anzusehen. Ob er tatsächlich aber auch näher am Original ist, kann ich ohne intensivere Recherche leider nicht sagen. Für beide Modelle gibt es daher einen Punkt was den 3:3 Endstand zwischen Minichamps und Autoart ergibt.
Ob Minichamps oder Autoart – man hat hier die Qual der Wahl zwischen zwei hochwertigen und sehr schönen, aber eben nicht ganz perfekten Modellen des Porsche-Klassikers, die auch ähnlich viel kosten. Aber Perfektion ist ja bei Modellen ohnehin nur sehr selten anzutreffen.
Wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich wohl zum Minichamps-Modell greifen, da mir eine möglichst gute Karrosserienachbildung immer ganz besonders wichtig ist und dessen Nachteile auch nicht so schwer wiegen.

Sbírka modelů Citroën